Wie funktioniert das Vergleichswertverfahren?
Das Vergleichswertverfahren nutzt tatsächliche Kaufpreise ähnlicher Immobilien (Vergleichsobjekte) als Basis. Die Daten stammen von den Gutachterausschüssen, die alle notariell beurkundeten Kaufpreise sammeln.
Anwendungsfälle: Eigentumswohnungen in Ballungsräumen (viele Vergleichsdaten vorhanden), Einfamilienhäuser in gut erschlossenen Märkten.
Problem: In ländlichen Regionen oder bei Spezialimmobilien fehlen ausreichend vergleichbare Transaktionen — dann wird auf Ertragswert- oder Sachwertverfahren ausgewichen.